textOUR

textOUR. Kollektivtät & care: ein poetischer Polylog ist eine Lesereihe unseres Berliner Lyrikkollektivs das ad hoc. An neun Abenden trafen wir 2024/25 andere Sprachkunstkollektive, Schreibende und Performende unterschiedlichster Bubbles und webten mit diesen fortlaufend in Lesung, Gespräch und digital ein kollektives Gedichtgewebe. Gemeinsam suchten wir nach Poetiken der Zuwendung, des Sich-Beziehens, der Resonanz. Zu jedem Abend entstanden neue Textfragmente, an welche Lyriker:innen in den Folgelesungen anknüpfen.

Gemeinsam webten wir in der Lettrétage (im Kunsthaus ACUD) an Texten u. a. mit dem Künstler:innenkolektiv parallelgesellschaft, der Literaturinitiative handverlesen, The Poetry Project, dem Lyrikkollektiv G13 sowie zuletzt mit Neuköllner Schüler:innen.

Das Konzept entwickelten Julia Dorsch und ich als Künstlerisches Leitungstandem mit Impulsen und Unterstützung aller Kollektivmitglieder. Zur Weiterentwicklung und Umsetzung kam 2025 Manuel Irmey ins Leitungs-Team. Im Proketmangement unstertsützen uns Lena Scheitz (2024) und Vreda Marschner. (2024/25). Die eigenst für unser digitales Sprachkunstwerk programmierte und designte Homepage verdanken wir dem Designstudio notes on.

Unser Projekt wurde gefördert von der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Hier wuchsen und wachsen wir und unser Polylog online: https://www.ourtextour.de.

Da wir aktuell nicht weiter gefördert werden, pausiert textOUR 2026.

Foto: Abschlussevent 2025 mit Schüler:innen // Credits: Eliana Kirkcaldy.